Der Klimawandel – Der Klimabruch

Die heutige Form des Wirt­schaftens und Konsu­mierens ruiniert die Erde. Die Pflanzen­welt, die Tier­welt und alle mit­einan­der ver­flochtenen Öko­systeme werden geschädigt. Wir Menschen hinter­lassen ver­giftete und aus­gelaugte Böden, ver­schmutzte und mit Plastik und Giften belas­tete Flüsse, Seen und Meere. Wir nehmen den Tieren und Pflan­zen ihre Lebens­räume. Der Mensch ist nicht nur das intel­lektuelle, technisch-wissen­schaft­liche Wesen, das sich in seiner selbst­geschaffenen Zivili­sations­welt oder in seinen digi­talen Welten bewegt, sondern hat einen leib­lichen Orga­nismus, der voll und ganz in der irdischen Natur gründet. Da wir Menschen also auch zu diesen Lebens­prozessen und Öko­systemen dazugehören, schädigen wir uns selbst – wir zer­stören unsere eigenen Lebens­grund­lagen gleich mit.

Durch unser aus­beute­risches Wirt­schaften und hemmungs­loses Konsu­mieren schädigen wir die Menschen in fernen Welt­regionen, indem wir sie für Hunger­löhne arbeiten lassen, indem wir sie gesund­heits­schädliche und akut lebens­gefährliche Arbeiten ver­richten lassen. In ihrer Armut können sie an keiner Hygiene, an keiner ge­sunden Wasser­ver­sorgung, an keiner gesunden Ernäh­rung teilhaben.
Durch unser profit­orien­tiertes Wirt­schaften und unseren gierigen Lebens­stil ruinieren wir uns in unserer Arbeits­welt selbst – denn es herrscht psychischer Druck, Stress und Hektik. Die An­for­derungen, die dieses Wirt­schaften am Arbeit­splatz an uns stellt, sind zu weiten Teilen Über­for­derungen, die uns in weitere Ab­lenkung und Konsum treiben, in un­gesunde Ernäh­rung und bewegungs­armen Lebens­stil treiben, in Depression, Er­schöpfung und Burn-out treiben.

Der Klima­wandel ist eine gewal­tige Antwort der natür­lichen Zusammen­hänge auf unseren Lebens- und Wirt­schafts­stil.
Die meisten Menschen wollen aber von diesem genieße­rischen Lebens­wandel nicht lassen: das komfor­table Auto, den Urlaub im ent­fernten sonnigen Süden, das bequeme, digi­tali­sierte Heim mit aller er­denk­lichen Unter­haltungs-Elektronik, den regel­mäßigen Besuch von Restau­rants, Kinos, Festi­vals und Partys – das alles wollen die einiger­maßen gut­situierten Menschen sich nicht nehmen lassen. Dafür nehmen sie den Stress im Arbeits­leben in Kauf, dafür nehmen sie ihren Frei­zeit­stress in Kauf, dafür nehmen sie in Kauf, dass auch ihre Kinder in diese Konsum-, Leis­tungs- und Effi­zienz­gesell­schaft hinein gezwungen werden durch einen real-exis­tierenden Main­stream-Lebens­wandel, durch ein effi­zienz-orien­tiertes Schul­system.

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